aus: Filiz Bayazit – eine zeitgenössische Form des TürkischenSchattenspiel-Theaters
Uraufführun zur Biennale in Sarajevo
Schlagworte: Filiz Bayazit, Schattentheater
fleischlabor. Eine Untersuchung.
Wir erforschen im fleischlabor das Material Fleisch frei nach Peter
Weibel:
“Ein freier Umgang mit dem künstlerischen Material befreite das Material
auch von seinen alten repressiven Bedeutungen, setzte neue
prospektive Bedeutungen frei. Das befreite erweiterte Material
erweitert das Bewußtsein und befreit den Menschen von alten und
beengenden Bedeutungen und Bedingungen.”
Susi M. Scheucher
geb. am 14.9.1981 in Graz
lebt und arbeitet in Wien
AUSBILDUNG
Schule für künstlerische Photographie Wien bei Friedl Kubelka, 2003-2004
Kunst und kommunikative Praxis und Textil – Freie, angewandte und experimentelle künstlerische Gestaltung bei Barbarba Putz-Plecko, Universität für Angewandte Kunst Wien, 2005-2011
Auslandsjahr in der Klasse für Interdisziplinäre Kunst/IDK bei Jaan Toomik, Eesti Kunstiakademia, 2008-2009
AUSSTELLUNGEN
2003 “Rot und Rund” im Rahmen von Graz 2003; Kulturhauptstadt Europas
2004 “EX-IN” Abschluß-Projektion der Schule für künstlerische Fotographie, Wuk Wien
2005 “La Divergence”, smallest gallery, Tribeka Graz
2007 Rauminstallation bei „Real Presence“ in Belgrad
2008 “Meat & Great” Schikaneder Wien
“Momente fest halten” , Genochmarkt Wien
“Performance” Kunst di bewegen, Mak Nite, Wien
“Persona” Polymer Tallinn, Estland
“Auto-Portraitts” Konzerthaus Pärnu, Estland
2009 “Auto-Portraits” Rütelkonna Hoone Tallinn, Estland
2010 Gruppenausstellung Atelier grundsteinsieben im Rahmen von MUSAO
http://susi.scheucher.mur.at
Schlagworte: Fleisch, Graz, grundsteinsieben, Labor, MUSAO, Peter Weibel, Susi M. Scheucher, Wien
kopfhörer_ – eine Installation von Fabian Zweck und Nicholas Myers
Wie klingt unsere Wahrnehmung?
Das menschliche Gehirn ist das ultimative Gewebe. Irgendwo in den zahllosen Maschen der Nervenbahnen entsteht aus nervösen Spannungsschwankungen und chemischen Schaltkreisen unser ICH und unsere REALITÄT.
kopfhörer_ ist eine Auseinandersetzung mit dieser Interpretationsmaschine auf Ebene der Signale.
EEG Meßdaten aus 6 Hirnregionen werden über ein Pure Data Patch in Klangereignisse umgewandelt und synchron über 6 Lautsprecher im ausgegeben. Die Anordnung der Lautsprecher entspricht dabei den Positionen der Hirnregionen im Kopf. Der Zuhörer befindet sich so mitten im überdimensionalen akustischen Ebenbild eines denkenden Hirns, ganz ähnlich seinem Eigenen.
kopfhörer_ ist ein Mehrkanalkonzert nach einer Partitur aus neuronalem Quellcode.
Schlagworte: Fabian Zweck, Gehirn, Klang, Kopfhörer, München, Mehrkanalkonzert, Nicholas Edward Myers, Nick Myers, Oxford, Sound Installation, textiles Unbehagen, Wahrnehmung